Gelassener werden kann man lernen: Wege zur inneren Entspanntheit!

Probiers mal mit Gemütlichkeit!5 Tipps für mehr Gelassenheit

Ein dickes Fell ist kein Geschenk von Mutter Natur, sondern eine Gabe, die sich jeder selbst aneignen kann. Gelassenheit ist Übungssache. Fangen wir gleich damit an. Oder wenn du willst auch erst später. Denn ab jetzt ist Entspannung angesagt. 7 Tipps für mehr Gelassenheit warten – in aller Ruhe – hier auf dich.

Gelassenheit ist keine Gabe. Und auch keine Seltenheit. Gelassenheit ist aber der Schlüssel zu Zufriedenheit. Und das Schöne dabei ist: Sie steckt in jedem von uns. Wirklich jeder kann gelassener werden. Man muss es nur wollen. «Probier’s mal mit Gemütlichkeit», singt Balu aus dem Dschungelbuch und wir finden: Er hat Recht!

1 Das Glas ist halb voll

Wer gelassener werden will muss vor allem eines: positiver werden. Denn Gelassenheit bedeutet auch, die Dinge nicht schwärzer zu sehen, als sie sind. Für entspannte Menschen ist das Glas stets halb voll. Versuche in einer stressigen Situation daher nicht ausschliesslich das Negative, sondern vor allem die Vorzüge zu sehen. Ist dir im Job ein Fehler passiert? Nimm es gelassen und sehe es als Chance, die Kollegen oder sogar den Chef um Hilfe zu bitten, anstatt in Hektik auszubrechen. Gib deinen Fehler zu und schaffe damit Vertrauen. Du wirst sehen: Wenn du gelassen bleibst und kein Drama machst, werden es die anderen auch nicht tun.

2 Gute Gründe für mehr Gelassenheit

Andauernder Stress und Hektik sind die Vorboten eines Burnout. Und auch das Leben selbst funktioniert viel besser, wenn wir gelassener werden. In der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft. Denn wer ruhig bleibt, beherrscht sich und die Situation. Aufregung ist nämlich ansteckend. Gelassenheit ebenso. Strahle Ruhe aus, dann bekommen du Ruhe zurück.

3 Nimm dir Zeit

In Zeiten von High-Speed-Internet und Fast Food scheint die Welt sich schneller zu drehen. Und wir hetzen ihr hinterher. Niemand hat Zeit. Jeder ist in Eile. Hektik ist der Taktgeber des neuen Jahrtausends. Und es stimmt: Zeit hat wirklich niemand. Gelassene Menschen nehmen sie sich aber. Das ist das ganze Geheimnis! Wer gelassener werden will, muss sich Pausen einräumen. Dafür braucht es nicht mal viel Zeit, schon wenige Minuten genügen. Bei der Gelassenheit geht es nämlich weniger um die Zeit als solche, als viel mehr um das Bewusstsein, mit dem man sie wahrnimmt. Trinken Sie Ihren Kaffee nicht to go, sondern setzen Sie sich für einen kurzen, aber ruhigen Moment in das Café. Oder hetzen Sie nicht zur Bahn, sondern geniessen Sie den Spaziergang dahin. Und schalten sie ihr Smartphone mal aus, die meisten Dinge können bestimmt auch morgen noch gesagt werden.

4 Das Gelassenheitsgebot

Vom amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr stammt der Satz: «Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.» Moderne psychologische Lehren nehmen diese Worte noch heute zur Grundlage, um innere Ruhe zu schulen. Der wichtigste Aspekt, um gelassener zu werden, ist Akzeptanz. Nimm Dinge hin, die du NICHT ändern kannst. Denn auch deine Wut, Hektik oder Aufregung wird es nicht schaffen, diese Dinge zu ändern. Frage dich: Macht es die Sache besser, wenn du dich aufregst? Nein? Also, spar dir den Stress. Das ist echte Gelassenheit.

5 Entspannung? Kein Problem!

Gelassenheit kommt auch mit der Entspannung. Schaffe dir daher im Alltag kleine Entspannungsinseln, beispielsweise mit einem Hamam oder Saunabesuch, einer Massage oder einfach ein heisses Bad. Regelmässige Entspannungsmomente entschleunigen und machen sofort gelassener!

6 Perfektionismus adieu!

Perfektionismus ist der grösste Feind der Gelassenheit. Denn das Streben nach dem Perfekten ist wie ein ewiger Lauf im Hamsterrad – man wird trotz aller Anstrengung nie zum Ziel kommen. Warum? Nicht nur, weil es das ultimativ Perfekte gar nicht gibt,sondern auch, weil es in den wenigsten Fällen gewollt ist. Sympathie und Perfektion sind nämlich zwei getrennte Paar Schuhe. Unzählige Studien konnten das sogar nachweisen. Ob es um die Beurteilung von Schönheit oder der Erledigung einer Aufgabe ging, meistens wurde das Unperfekte besser beurteilt. Im Unperfekten steckt nämlich Menschlichkeit. Und menschlich sind wir doch alle. Streben wir also nicht nach Perfektion. Jedenfalls nicht, wenn wir gelassener werden wollen!

7 Langsam handeln = Gelassen handeln

Körper und Geist sind eine untrennbare Einheit. Nutze diesen Effekt, um gelassener zu werden. Vielen Menschen fällt es zunächst leichter, mit dem Körper zu beginnen. Gehe beispielsweise bewusst langsamer, spreche ruhiger und gönne dir sich regelmässige  Entspannungsmomente. Vor allem unsere Bewegungen und Sprache wirken sich auf unser inneres Empfinden, aber auch auf unsere Umwelt aus. Wer ruhiger spricht, wird auch ruhiger. Übernehmen wir hingegen das laute Sprechen und die hektischen Bewegungen unseres Gegenübers, werden auch wir selbst unruhiger. Denn wie war das noch gleich? Hektik ist ansteckend. Ruhe auch. Mach den ersten Schritt. Deine Umwelt wird sich schon von ganz allein anstecken lassen.

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