Saisonal schlemmenSo schmeckt Randensalat besonders köstlich

Jetzt ist die beste Zeit unserem Immunsystem etwas Feines zu servieren. Zum Beispiel Randen! Unsere Radaktorin stellt sieben Rezepte für Randensalat vor, die mit Käse, Nüssen oder Früchten das gesunde Wurzelgemüse immer wieder neu und besonders köstlich kombinieren.

Randensalat sieben mal anders: Die besten Rezepte für Feinschmecker!

Erinnert ihr euch noch, als ihr das erste Mal gemerkt habt, das Randen von der Zunge angefangen, alles tiefrot einfärben? Ja, wirklich alles! Allein deshalb habe ich den Randensalat, den nur meiner Grossmutter machte, schon als Kind geliebt. Und weil er so süss und gleichzeitig durch das Dressing sauer schmeckte.

Ich gestehe, ich habe lange nicht gewusst, wie man Randen überhaupt kocht, geschweige denn, wie man ein passende Sauce für Randensalat zubereitet. Ich habe mir meine Portion Randensalat einfach aus dem Glas geholt. Dabei lohnt es sich, Randensalat selbst zuzubereiten. Erstens, weil er so viel gesünder, vor allem weniger zuckerhaltig ist und zweitens, weil es erstaunlich viele kreative Möglichkeiten gibt Randensalat zuzubereiten. Ich habe für euch das Netzt durchforstet und zuhause einige Rezepte ausprobiert. Hier stelle ich meine 7 Favoriten vor.

Gut zu wissen: Warum sind Randen so gesund?

Nährwerte (100 g Randen)

Energie:

46 Kalorien (192 kJ)

Nährstoffe:

  • Protein 1,5 g
  • Fett 0,1 g
  • Kohlenhydrate 8,4 g
  • Nahrungsfasern 2,5 g
  • Mineralstoffe:
  • Kalium 407 mg
  • Natrium 58 mg
  • Phosphor 45 mg
  • Magnesium 21 mg
  • Eisen 1 mg
  • Kalzium 17 mg

Vitamine:

  • C 10 mg
  • B2 0,04 mg
  • B& 0,05 mg
  • E 0,05 mg
  • Niacin 0,2 mg

Quelle: 5amtag.ch

Aber zunächst, warum wollen wir gerade im Herbst und Winter ran an die Randen? Weil sie uns und unserem Immunsystem besonders während der Erkältungszeit gut tun und dabei kaum Kalorien und kein Fett enthalten (43 Kalorien je 100 g). 4 Punkte für die Rande alias Powerknolle alias Wurzelgemüse! Sie enthält nämlich besonders viel Betanin, das nicht nur für die charakteristische Färbung der Randen verantwortlich ist, sondern zusammen mit Vitamin C, Zink und Selen die Abwehrkräfte stärkt. Ebenso interessant für unsere körperliche Fitness ist, dass Randen Eisen, Folsäure und B-Vitamine enthalten, die die Blutproduktion fördern sollen, sowie Nitrat, das die Durchblutung verbessern und Blutdruck senken soll.

Super, aber wie kocht man Randen überhaupt?

Randen kochen: So geht’s!

Randen kann man roh sowie gekocht servieren. Allerdings sollte man Randen roh nur in kleineren Mengen geniessen. Ohnehin bevorzugen die meisten Randensalat im garen Zustand. Dafür kocht man die Randen mit Schale gut 30 - 45 Minuten im zugedeckten Topf, schneller geht’s im Dampfkochtopf. Tipp: Gib etwas Kümmel ins Kochwasser, das intensiviert den Geschmack.

Aber Vorsicht, wer zum ersten Mal mit Randen arbeitet, sollte wissen, dass der Farbstoff der Randen sehr intensiv ist. Auf Plastikgeschirr, Holz ebenso wie deine Fingernägel und Klamotten färben Randen schnell ab. Es lohnt sich deshalb sich beim Randen kochen eine Schürze umzubinden, eine Unterlage zu benutzen, um sensible Küchenbereich und Utensilien zu schützen. Wer seine Fingernägel nicht randenrot tragen will, trägt zusätzlich am besten Handschuhe.

7 feine Rezept  für Randensalat findest du auf den folgenden Seiten.

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