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Was Frauen sehen wollenDie besten Pornos für Frauen

WATCHLIST Nicht hardcore, sondern heartcore. Nicht billig, sondern ästhetisch. Und trotzdem hemmunglos leidenschaftlich. Inzwischen gibt es immer mehr gut gemachte Pornos für Frauen von Frauen, die auch die Fantasien von anspruchsvollen Ladies anregen. Neugierig? Wir haben die besten Tipps für einen erotischen Filmabend.

Bitte kein Vorspiel! Direkt zu den ...

Ein verschwitzter Bauarbeiter mit Bierbauch kommt von der Arbeit heim. Klar, dass die blonde Schönheit von nebenan ihn unter einem Vorwand in ihre Wohnung lockt (Rohr verlegen, ha ha ha), um von ihm nach Feierabend so richtig hart ran genommen zu werden. Oder ein unschuldiges Girlie im Schulmädchen-Kostüm will nichts mehr als einer Gruppe wilder Männer einen Blowjob verpassen. Und im Porno-Film «Sperminator»..., ach lassen wir das.

Auf den klassischen Pornoseiten gibt es nicht viel, das uns Ladies erotisch inspiriert. Unnatürliche und überschminkte Ladies, die willig und billig alle Sexpraktiken zwischen vermutlich sehr unangenehm und ziemlich entwürdigend über sich ergehen lassen.

Unser Körper mag darauf reagieren, aber da schaut man einfach nicht gerne zu. Keine Würde, kein Gefühl, keine Ästhetik. Und die Handlung scheint auch nicht so wichtig zu sein. Pornos werden in der Regel immer noch von Männern für Männer und ihre erotischen Wünsche gedreht.

Das weibliche Auge hinter der Kamera

Aber auch Pornos für Frauen sind zum Glück schon lange kein allzu grosses Tabuthema und auch keine schwer zu bekommene Rarität mehr. Seit einigen Jahren wagen sich auch immer mehr Frauen in der Pornoindustrie hinter die Kamera. Zum Beispiel die Pornoregisseurin Erika Lust. Sie ist das vielfach preisgekrönte Beispiel, das gute Pornofilme für Frauen möglich sind.

Eigentlich hatte Lust nach ihrem politikwissenschaftlichen Studium mit Schwerpunkt Feminismus eine Karriere in der internationalen Politik geplant, zum Filmgeschäft kam sie eher zufällig. Aber Porno sei zu wichtig, um ihn allein den Männern und dem Mammon zu überlassen,  findet Lust. Mit ihren Filmen versuche sie nicht nur den Körper, sondern auch den Geist anzusprechen. Wie sie das macht? Mit Inhalt, Authentizität und Ästhetik, sagt Lust. Und indem nicht alles explizit gezeigt wird: «Es ist ein simples Prinzip: Wird nichts der Fanta­sie überlassen, entsteht keine Erotik.», sagt Lust. (Lies hier unser Interview mit Pornoregisseurin Erika Lust)

Was Pornos für Frauen von Mainstream-Pornos unterscheidet

Eine Frau allein an der Bar. Neben ihr ein attraktiver Mann. Es kommt wozu es kommen muss: Er lächelt Sie an, gibt ihr einen Drink aus. Und sie? Sie lässt ihn abblitzen. Er soll zappeln, kämpfen, sie umwerben. Das ganze Katze-und-Maus-Ding. So lange bis sie schliesslich etwas mehr zulässt. Der erste Kuss, provokante Berührungen, aber noch keine nackte Haut. Die kommt erst später. Erst dann, wenn die Story samt beider Darsteller ihren Höhepunkt verdient hat. So oder so ähnlichen sehen Pornos für Frauen aus. Sie haben eine Handlung. Und eine glaubwürdige dazu.

Dass es eine glaubwürdige Handlung gibt,  ist einer der wesentlichsten Punkte, der sie von klassischen Männerstreifen unterscheidet. Aber Frauen spielen in Pornos für Frauen auch viel häufiger aktive Rollen und haben sichtlich Spass am Sex, während sie in Mainstream-Pornos häufig nur zum blossen Objekt degradiert sind. Und Frauenpornos kommen im Wesentlichen ohne plakative Nahaufnahmen der Genitalien aus. Denn Frauen erregt nicht allein das Visuelle. Pornos für Frauen finden zwar auf der Mattscheibe statt, blühen aber erst im Kopfkino so richtig auf. Dass es dabei nur zu soften Kuscheleien kommt, ist ein Gerücht.

Pornos für Frauen unterscheiden sich auch nicht unbedingt in der Geschichte, die sie erzählen. Es sind durchaus Klischees dabei, weil auch durchaus Frauen diese Sexfantasien haben. Sekretärin verführt Boss zum Beispiel. Sondern die Filme unterscheiden sich vor allem, wie sie die Geschichten erzählen. Feinfühliger, romantischer, sinnlicher, oft humorvoller, aber ohne dabei zwingend all zu zärtlich sein zu müssen.

Kann Mann auch Pornos für Frauen auch schauen?

Eine Pauschalantwort lässt sich auf dem Gebiet unterhalb der Gürtellinie wohl nie geben. Grundsätzlich haben inzwischen aber dutzende Studienbelegt, dass Erotik von Männern und Frauen unterschiedlich verstanden und gelebt wird. Während Männer ein schlichter visueller Schlüsselreiz genügt (ein runder Po, ein Dekolleté-Blitzer), um die Beute direkt und ohne grossen Hehl um Manieren fressen wollen, wollen Frauen erst geistig erregt werden und noch ein wenig mit der Beute spielen, bevor sie zuschnappen.

Doch das bedeutet noch lange nicht, dass sich nicht beide gemeinsam im privaten Pornokino treffen und amüsieren können. Pornos für Frauen können durchaus auch für die Herren der Schöpfung prickelnd sein. Vielleicht macht einen Mann nicht so sehr der erotische Lieblingsstreifen seiner Liebsten an, sondern, dass sie ihn anschaut und davon erregt wird. Was diese Frage endgültig klärt ist aber letztlich wohl nur eines: selbst ausprobieren. Gemeinsam mit dem Partner. Oder auch ohne ihn. Aber unbedingt mit diesen Empfehlungen.

Heiss, heisser... Diese Filme können wir auch Frauen wärmstens empfehlen!

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Titelbild: iStock

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