Besseres Sexting

Schick’s mir!Die 10 besten Sexting-Tipps

Lust und Liebe genügen nicht, um sich im digitalen Zeiten anzuheizen: Du brauchst schon etwas Know-How. Oder du liest diese Tipps, damit das Sexting wirklich prickelnd – und nicht peinlich –  wird.

Sexting ist sozusagen das Vorspiel 2.0. Denn bei dieser digitalen Form des Dirty Talk flüstert man sich die versauten Sätze nicht mehr ins Ohr, sondern tippt sie einfach ins Smartphone. Via Whatsapp, SMS oder Mail sind den Liebesbotschaften damit keine Grenze mehr gesetzt. Ob als schneller Anturnner im Büro, sexy Gruss aus dem ÖV oder süsse Provokation vor dem Schlafengehen: Sexting bringt garantiert mehr Lust in unseren (Beziehungs-) Alltag. Vorausgesetzt, man beherrscht die Kunst des digitalen Dirty Talk.

Die 10 wichtigsten Sexting Tipps, die du kennen solltest, BEVOR du in die Tasten haust:

1 Lust entsteht zwischen den Zeilen

Zwar dürfen Sexting-Nachrichten nicht zu schüchtern sein, um prickelnd anzukommen. Aber eben auch nicht zu plump. „Was hast Du gerade an?“ oder „Ich fasse mir jetzt an die Brust“ gehören keinesfalls zur hohen Kunst des Verführens. Besser sind verspielte Andeutungen (z.B. Weisst Du noch...letzten Samstag....) oder Umschreibungen (z.B. Kleines Dessert heute Abend gefällig?); eben alles, was Raum für Fantasie lässt. Die Nachricht soll schliesslich nachwirken. Wer es schafft, dass der Empfänger auch lange nach dem Lesen keinen klaren Kopf bekommt, hat gewonnen!

2 Tippfehler sind unsexy

Tippfehler passieren schnell. Gerade wenn man bereits etwas in Wallung geraten ist. Trotzdem gilt: Vor dem Abschicken, nochmal lesen. Denn Tippfehler lassen die Sexting-Nachricht hastig und unkonzentriert wirken. Und drücken damit alles andere als absolute Hingabe aus. Aufgepasst bei Autokorrektur – die solltest du am besten vorher ausschalten.

3 Vorsicht bei Fotos

Natürlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Aber wo dieses Bild am Schluss landet, ist im digitalen Zeitalter schwer abzuschätzen. Der neue Lover, der vor seinen Kumpels angeben will, ein Ex, der sich im Nachhinein rächen möchte oder einfach nur eine digitale Panne, die das Bild ungewollt veröffentlicht: Online versendete Bilder sind immer ein Risiko, das man als Sexting-Neuling lieber von Beginn an ausschliesst.

4 Wenn Bilder, dann gute

Wenn es trotzdem ein Foto sein soll, dann eines, das nicht zu plakativ ist. Gesichter, persönliche Merkmale wie Muttermale oder Tattoos und allzu nackte Tatsachen sind tabu. Zum einen bewahrt man sich so ausreichend Anonymität und schützt sich vor einem eventuellen Missbrauch der Bilder. Zweitens sind vor allem geheimnisvolle Sexting-Bilder wirklich ansprechend. Die reine Kontur der Brust oder ein Bild, auf dem eine Hand den Schambereich knapp verdeckt, versprühen den Reiz, noch mehr sehen zu wollen. Und zwar nicht nur digital. Einen besseren Köder gibt es nicht!

5 Traut Euch

Sexting ist nichts für Mauerblümchen. Denn ohne ein gewisses Mass an Provokation kommen digitale Anturner einfach nicht an. Nur Mut! Hinter dem sicheren Display funktioniert versautes Flüstern ohnehin hemmungsloser, als am Hörer – oder gar direkt ins Ohr. Wer sich trotzdem noch nicht so recht traut, wagt einfach mal den ersten Schritt: Damit gibt man den Ball ab und bringt den Partner in Zugzwang. Wie wäre es mit dieser Avance: „Rate mal, was meine Fantasie gerade mit mir macht.“ Die Antwort kann man nun getrost dem Sexting-Partner überlassen.

6 Die Empfänger-Falle

Jedem ist es schon mal passiert. Aber hoffentlich den Wenigsten beim Sexting: Sich zu vermailen, kann beim digitalen Dirty Talk voll nach hinten los gehen. Wenn Papa – statt Patrick – liest, wie gern man mal wieder von hinten genommen werden würde, ist der Spass definitiv vorbei. Und die Lust dahin. Bevor du sendest, also IMMER nochmals den Empfänger kontrollieren.

7 Emojis: ja oder nein?

Grundsätzlich ist beim Sexting nichts gegen Emojis einzuwenden. Im Gegenteil: Manchmal kann ein Zwinker-Smiley die Zweideutigkeit der Nachricht überhaupt erst zum Ausdruck bringen oder jedenfalls für einen gewissen Charme sorgen. Unsexy werden die bunten Bildchen erst dann, wenn man es mit ihnen übertreibt. Zu viele Emojis machen die Nachricht kindlich statt provokant. Ausserdem kann es den Anschein machen, als wolle man mit einer Flut an Grinse-Bildchen über die eigene Unsicherheit hinweg täuschen. Auch hier gilt also die goldene Regel: Weniger ist mehr.

8 Sprachnachrichten: Die hohe Kunst

Beim Sexting geht es nicht nur darum, was man sagt, sondern auch, wie man es sagt. Tonfall, Sprechgeschwindigkeit, Natürlichkeit der Stimme, Redefluss und viele andere Faktoren machen Sprachnachrichten beim Sexting zum zweischneidigen Schwert. Wenn eine sexy Ansage wirklich lustvoll und authentisch rüber kommt, gibt es zwar kaum etwas Heisseres. Bei zittriger Stimme oder vielen Verhasplern geht der Schuss schnell nach hinten los. Also: Wer sich nicht absolut sicher ist, tippt lieber, anstatt zu sprechen.

9 Den Sprung zur Realität schaffen

Beim Sexting kann man leicht über das Ziel hinaus schiessen. Wer etwas schreibt, das er in der Realität nie tun oder wollen würde, wirkt wenig authentisch – und damit unsexy. Missverständnisse sind vorprogrammiert. Der Partner wird verwundert sein, wenn sich die Praxis so gar nicht mit dem virtuellen Flirt deckt. Daher gilt: Du brauchst dich nicht zu verstellen, Ehrlichkeit und Mut sind auch ganz schön sexy. Den Rest erledigt die Fantasie!

10 Zum Ende finden

Gutes Sexting endet vor seinem eigentlichen Höhepunkt. Wenn dir oder deinem Gegenüber die Worte ausgehen, kühlen die heissen Nachrichten nämlich blitzschnell ab. Gutes Sexting tauscht daher maximal zwei bis drei Nachrichten aus – und verweist dann auf das Nachspiel in der Realität. Bis dahin darf ruhig ein wenig weiter vor sich hin geköchelt werden. Hauptsache, es bleibt heiss!

Titelbild: Ron Chapple Stock, Thinkstock

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