6 Dinge, die wir erst mit 30 über Männer gelernt haben

30ies Wisdom6 Dinge, die wir erst mit 30 über Männer gelernt haben

Du bist über 30 und denkst dein Liebesleben ist vorbei? Aber nein! Einer der vielen Vorteile von uns älteren Frauen ist unsere Erfahrung. Und das wir wissen, was wir - und auch die Männer wollen. Zeit für unser Redaktorin Linda Freutel Bilanz zu ziehen. 6 Dinge über Männer, die wir zwar erst mühsam lernen mussten, die uns aber auch klüger gemacht haben.

Mit 30 Jahren ist man bestimmt noch nicht alt. Aber schlauer. Denn der Mensch lernt ja bekanntlich aus Erfahrungen, den guten und den schlechten. Und selbige durften wir in den letzten Jahren, Beziehungen, Trennungen, Betten, Affären, Rosenkriegen und rosaroten Wolken zu Hauf lernen. Diese Dinge wurden uns erst mit der 30sten Kerze auf dem Kuchen bewusst.

1 Männer meinen, was sie sagen ...und schreiben

Was haben wir uns für eine Mühe gegeben, um die drei Punkte hinter dem Satzende einer SMS zu deuten. Oder was sollte das Zwinker-Smiley in seiner letzten Nachricht. Selbst in die einsilbigen Antworten mit einem plumpen «okay» oder «ja» haben wir die wildesten Verse hinein dichten wollen. Und hat es gebracht? Nichts. Denn jenseits der 30 weiss man: Männer meinen, was sie sagen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mühsames Interpretieren kann man sich sparen. Seltsame Satzzeichen oder fragwürdige Emoticons sind bestenfalls Tippfehler, wahrscheinlich aber einfach Ausdruck ihrer eher pragmatisch angelegten Phantasie.

2 Männer können besser einparken

Oder zumindest können sie besser räumlich und theoretisch denken. Das wussten wir eigentlich schon seit der Schule. Männer sind logischer als Frauen. Umkehrschluss: Frauen sind emotionaler veranlagt als Männer. Weiterer Folgeschluss: Hier und da fehlt den Herren der Schöpfung – jedenfalls aus weiblicher Sicht -  die Romantik. Sein Feingefühl einer Abrissbirne meint Mann dabei aber keineswegs böse. Es ist einfach eine natürliche Schwäche des Mannes. Üben wir also endlich ein wenig Nachsicht und sparen uns den Ärger.

3 Männer können, wenn sie wollen

Sie entwickeln Raketen, bauen Häuser und jagen Löwen. Jedenfalls, wenn sie das wollen. Der männliche Wille versetzt Berge. Einfache Grundregel: Wenn ein Mann etwas will, kann er es. Und er holt es sich auch. Gilt immer. Und zwar auch bei uns: Wenn ein Kerl etwas von uns will (z.B. uns näher kennen lernen oder eine Beziehung retten), dann tut er etwas dafür. Er kämpft. Tut er hingegen nichts, dann will er auch nichts.

4 Männern muss man helfen ...

...und zwar bei den scheinbar simpelsten Dingen des Lebens. Müll rausbringen zum Beispiel. Oder beim Abwasch. Nein, man muss ihnen diese Jobs nicht abnehmen. Man muss nur lediglich dezente (keinesfalls strenge oder diktierende) Hinweise geben. Stelle doch einfach mal den Staubsauber direkt neben sein Bett. Oder den Müll. Meistens hilft das dabei eine ur-männliche Schwäche zu beheben, den fehlenden Nestbautrieb. Auch im 21 Jahrhundert sind nämlich noch immer wir Frauen offenbar für die Höhle zuständig. Männer wissen zwar, wann sie sich in einer (von Frauenhand erschaffenen) Höhle wohl fühlen, sie können aber nur schwer selbst dafür sorgen, diese Höhle so kuschelig (geschweige denn sauber) zu halten. Also, helfen wir ihnen doch einfach auf die Sprünge.

5 Männer brauchen Mutti

Testosteron ist kein Geschenk. Das männliche Geschlechtshormon macht zwar stark, unerschrocken und tatkräftig. Es zehrt aber auch an den Nerven. Dieser ständige Drang sich zu bewiesen. Das ewige jagen nach Erfolgen. Und: Nach weiblicher Anerkennung. Früher war es Mamas Lob. Und noch heute ist es die Bestätigung von Aussen, die dem starken Geschlecht die Seele streichelt. Geld, Karriere, Erfolg: Männer brauchen Siege! Und wir erleichtern ihnen das Leben, wenn wir ihnen immer wieder kleine Siege gönnen. Klatschen wir Beifall. Loben wir unseren Kerl, so oft und gut es geht. Die Welt da draussen tut es einfach zu wenig für die nimmersatten Kraftpakete.

6 Männer sind auch nur Menschen

Und als solche haben sie eben Macken und Fehler. So wie wir vielleicht auch? Aber genau das macht den Menschen aus. Und es macht ihn liebenswert. Und zwar so wie er ist, eine eigene Persönlichkeit, mit Nichts über einen Kamm zu scheren. Jedenfalls sehen wird das heute so. Mal sehen, was wir in den nächsten 30 Jahren noch alles lernen.

Bild: pexels.com

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