Die 5 besten Schweizer Rezepte zum nachkochen.

Än Guete!Die 5 besten Schweizer Rezepte

«Und ich ha Heimweh nach dä Berge, nachem Schoggi und em Wii» Da fehlt einfach ein richtiges Schweizer Menu! Wir haben für dich die Rezepte für feinsten Schweizer Spezialitäten zusammengestellt, die satt und glücklich machen.

Alle Schweizer Rezepte im Überblick


Schweizer Rezepte: Capuns

Dauer: ca. 40 Minuten, 4 Portionen

Schweizer Rezepte: Capuns zum selberkochen

Bild via swissmilk.ch

Das traditionelle Gericht aus dem Kanton Graubünden lässt auch die Herzen der restlichen Schweiz höher schlagen. Die köstlichen Capuns-Päckli sind aus Spätzleteig und Mangoldblätter hergestellt und werden mit herzhaften Käse überbacken.

Zutaten:

  • 250 g Weissmehl
  • 2 Prisen Salz
  • 1 dl Milch
  • 3 frische Eier
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Salsiz, in Würfeli oder Speckwürfel
  • 70 g Bündnerfleisch
  • 8 grosse Mangold- oder Krautstielblätter
  • 2 ½ dl Fleischbouillon
  • 1 ½ dl Vollrahm
  • ½ EL Butter
  • 100 g Bündner Bergkäse

Zubereitung

Gib Mehl, Salz, Milch und die Eier in eine Schüssel und verrühre die Zutaten gut. Während der Teig bei 30 Minuten Raumtemperatur ruhen darf, kommst du jetzt erst richtig in Fahrt.

Es wird geschnipselt was das Zeug hält. Hacke die Zwiebel und den Knoblauch und schneide den Schnittlauch sowie die Petersilie ganz fein. Die Salsiz kannst du in kleine Würfel schneiden und das Bündnerfleisch in Streifen. Lass Die Zwiebeln und den Knoblauch im Butter andampfen und lass auch die Kräuter kurz mitdämpfen. Die Kräuter samt dem Fleisch unter den Teig mischen.

Jetzt kannst du den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Mangoldblätter im siedenden Wasser je 1 Minute blanchieren. Abgiessen und mit kaltem Wasser abschrecken. Die Blätter mit je 1 EL Teig füllen und zu einem Päckli falten (zum Befestigen helfen Zahnstocher). Die Capuns-Päckli in eine Ofenform geben und mit der restlichen Milch, Bouillon und den Rahm übergiessen. Die Capuns für 25 Minuten im Ofen backen und anschliessend mit Reibkäse beträufeln und servieren.



Schweizer Rezepte: Züri Gschnätzelts mit Rösti

Dauer: 35 Minuten, 4 Portionen

Schweizer Rezepte: Rösti mit Zürcher Gschnetzelts

Bild via iStock

Eine besonders feine Sauce! Das «Züri Gschnätzelts» hat seinen Namen der Kalbsfleisch-Champions Sauce zu verdanken. Dieser Gaumenschmaus wird traditionell mit Rösti serviert, kann aber auch mit Bandnudeln lecker schmecken.

Zutaten Züri Gschnätzelts:

  • 400 g Kalbfleischin lange Streifen geschnitten
  • 100 g Kalbsnieren, in  Scheibchen geschnitten
  • 1 EL Mehl
  • 1 Zwiebel
  • Bratbutter
  • 200 g Champignons
  • 1 dl Weisswein
  • 2.5 dl Vollrahm
  • 1 dl Maizena
  • 3 EL Petersilie
  • Zubereitung Züri Gschnätzlets

Lass zuerst das Fleisch in der Bratpfanne anbraten und stelle es zugedeckt zur Seite.

Nutz die Pfanne gleich für das Andünsten der Zwiebeln und lass auch die Champignons mitdünsten. Würze nach Belieben und gib die Pilze zum abgedeckten Fleisch dazu.

Sei nicht zu voreilig und schütte den Bratsatz nicht weg! Wenn du jetzt den Wein dazu gibst, erhält die Brühe dank des Bratsatzes einen extra feinen Geschmack.

Koche die Sauce auf. Vermische den Rahm und das Maizena erst zusammen und giesse es danach langsam unter die Weinsauce. Zum Schluss noch einmal aufkochen und das Fleisch und die Pilze zur Sauce mischen und erhitzen.

Mit der Zitronenschale und Petersilie abschmecken und mit Rösti servieren. Voila!

Zutaten Rösti:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Milch

Zubereitung Rösti

Koche die Kartoffeln im Dampfkocher weich. Dafür brauchen sie je nach Grösse ca. 10 Minuten.

Cool down! Lass sie komplett auskühlen. Nachdem du die Kartoffeln geschält hast, kannst du sie durch eine grobe Raffel (Rösti-Experten können ihre Röstiraffel benutzen) in feine Streifen schneiden.

Die geraffelten Kartoffeln werden nun in eine gut eingebutterte Pfanne gegeben und bei leichter Hitze 15 Minuten angebraten.

Vergiss nicht ab und zu deine Rösti in der Pfanne zu wenden. Sobald es Richtung Bratschluss geht, fügst du das geraffte zu einem Kuchen zusammen. Deck den Kuchen mit einem Teller ab und lass die Rösti für weitere 10 Minuten brutzeln.

Sobald sich eine Kruste gebildet hat, kannst du die Rösti auf den Teller Stürzen.


 

Schweizer Rezepte: Gerstensuppe

Dauer: 2h 30 Minuten, 4 Portionen

Schweizer Gerichte zum nachkochen Gerstensuppe.

Bild via swissmilk.ch

Es gibt doch nichts besseres als eine feine Gerstensuppe in kalten Schweizer Wintertagen. Bei dieser Suppe darf man auch ruhig mal kreativ sein, denn egal was sich da noch alles im Kühlschrank verbirgt, fein schmecken in der Gerstensuppe tut es bestimmt.

Zutaten

  • 60 g Gerste, grob oder mittel
  • 2 1/2 l Wasser
  • 2 EL Öl
  • 1 Bouillonwürfel
  • 1 EL Salz
  • 300 g Schweinefleisch, geräuchert
  • 200 g Rindfleisch
  • 150 g Speck
  • 1 Lauchstängel
  • 3 Kohlblätter, in Streifen geschnitten
  • 2 Rüebli
  • 1/2 Sellerie in Scheiben geschnitten
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • 2-3 Kartoffeln
  • 2-3 EL Milch

Zubereitung

Sobald die Rüebli und Kartoffeln geschält sind, schneidest du sie in kleine Würfel. Dann schneidest du die dicken Rippen vom Kohl weg und schneidest die Blätter in Streifen. Den Lauchstängel und den Sellerie kannst du rädeln. Die Petersilie darfst du fein hacken.

Dünste mit dem Öl die geschnittenen Zutaten in einer Pfanne. Das Gemüse gibst du dann mit der Gerste und ca. 2 ½ Liter Wasser in ein Kochtopf. Darin löst du die Bouillonwürfel auf und lässt das ganze während 2 ½ Stunden köcheln.

Währenddessen schneidest du auch das Fleisch in Würfel und gibst es dann zum Rest in den Topf. Schmecke die Suppe mit Salz, Pfeffer und der Milch ab. Nach einer weiteren halben Stunde köcheln ist die Gerstensuppe servierbereit.




Schweizer Rezepte: Älplermagronen mit Apfelmus

Dauer: 35 Minuten, 4 Portionen

Die Älplermagronen stammen (wie es der Name bereits verrät) aus den Schweizer Alpen. Die fleissigen Bergbauern mögen es auf dem Teller am liebsten deftig. Deshalb geniessen wir hier eine Schweizer Spezialität mit einer ordentlichen Portion Speck, geschmolzenem Schweizer Käse und einem extra grossen «gutsch» Rahm.

Zutaten Älplermagronen

  • 350 g Kartoffeln
  • 100 g Bergkäse gerieben, oder Gruyer, Greyerzer
  • 300 g Magronen
  • 200 g Speck Würfel
  • 2 dl Rahm
  • 50 g Butter
  • 3 grosse Zwiebel
  • Muskat
  • Zubereitung Älplermagronen

Jetzt wird geweint, aber bitte nur Freudentränen. Beim Zwiebelringe schneiden darfst du die Augen auf Wasserfestigkeit testen. Beim anschliessenden Kartoffeln schälen darfst du dich wieder erholen.

Schneide dabei die Kartoffeln in kleine, daumennagelgrosse Würfel. Die geschnittenen Würfel kochst du im Salzwasser vor und gibst nach 5 Minuten die Magronen hinzu. Nach ca. 8 Minuten, wenn sie knapp weich sind, darfst du sie vom Wasser befreien.

Heize jetzt den Backofen mit ca. 170 Grad vor. Die gekochten Kartoffeln und Magronen mischt du mit dem Käse und gibst die Masse in eine ofenfeste Form.

Übergiesse die gesamte Masse mit dem Rahm und lass es für 25 Minuten backen.

In der Bratpfanne kannst du in der Zeit die Zwiebelringe in Butter baden. Brate sie bis sie goldgelb geröstet sind. Die Zwiebeln und die Butter gibst du vor dem Servieren als Topping über die Älplermagronen.

Sofort heiss servieren und sich dabei nicht den Mund verbrennen.

Wer spätestens jetzt denkt, dass Gericht sei noch nicht komplett, vermisst ganz klar das Apfelmus. Keine Sorge, wir machen das so richtig schweizgetreu und zeigen euch das Apfelmus Rezept im nächsten Schritt.

Zutaten Apfelmus:

  • 2 kg Äpfel
  • 1 EL Zitronensaft
  • 0.5 dl Wasser
  • 100 g Zucker

Zubereitung Apfelmus

Viertle die Äpfel und entferne das Büdschgi (=Kerne). Mische sie in einer Pfanne mit allen Zutaten und lasse sie 10 Minuten weich kochen.

Püriere die gekochten Äpfel gut und gib sie noch kurz durch einen Sieb.

Das feine Apfelmus kochst du jetzt noch auf und fertig ist ein typisches Schweizer Apfelmus, dass hervorragend zu den Älplermagronen passt.



Schweizer Rezepte: Fotzelschnitte

Dauer: 20 Minuten, 4 Portionen

Fotzelschnitte: Schweizer Gerichte zum nachkochen mit den 5 besten Rezepten.

Bild via siwssmilk.ch

Die Fotzelschnitte ist die Delikatesse aus dem Oberaarau und ist das ideale Rezept, wenn Brot vom Vortag ungegessen blieb. So wurden die Brotreste früher vorwiegend im Militär serviert.

Zutaten:

  • 6 säuerliche Äpfel
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1.5 dl Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl Zimt
  • 500 g Zopf oder Brot, vom Vortag

Zubereitung:

Schneide die Äpfel in Stücke und koche sie zusammen mit 50 g Zucker zu einem Mus.

Währenddessen mixt du Eier, Milch und Salz in einer Schüssel. Danach vermischt du den Zimt und den Zucker in einem flachen Teller.

Den Zopf schneidest du wenn möglich in 12 Scheiben und wendest die Scheiben in der Ei-Milch-Mischung.

Nun erhitzt du eine Bratpfanne mit Bratbutter und bratest die Brotscheiben beidseitig je ca. 2 Minuten an.

Die Schnitten werden anschliessend auch in der Zimt-Zucker-Mischung gebadet und mit Apfelmus serviert.



Schweizer Rezepte: Rüeblitorte

Ca. 30 Minuten, 12 Stück

Aargauer Rüeblitorte: Die 5 besten Schweizer Rezepte.

Bild via iStock

Kaffee Pause! Und das auf keinen Fall ohne feinen Rüeblikuchen. Das Rüebli-Gemüse erkennt man bei der Torte kaum noch ihrem Ursprung. Dafür sorgen dann die feinen Rüebli aus Marzipan. Fein, fein, fein!

Zutaten Teig:

  • 50 g weiche Butter
  • 5 Eigelb, zimmerwarm
  • 200 g Zucker
  • 1 Zitrone, abgeriebene Schale
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 250 g Rüebli, an der Bircherraffel gerieben
  • 80 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • ½ TL Zimtpulver
  • 5 Eiweiss
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Aprikosenkonfitüre

Zubereitung Kuchenteig

Heize den Backofen auf 150 Grad vor. Bereite den Teig vor und gib Zucker, Eigelb, Butter, Zitronenschale und Wasser in eine Schüssel und schlage die Zutaten in eine helle schaumige Masse.

Die gemahlenen Mandeln sowie die geriebenen Rüebli gut in die Butter-Eiercrème mischen.

Das Mehl, den Zimt sowie das Backpulver sorgfältig in den Teig sieben. Nun die Eiweisse mit dem Salz steif schlagen und unter die Masse mischen. Den Teig in eine Form geben und für 50 Minuten backen.

Der Kuchen darf jetzt leicht auskühlen und wird danach mit der Konfitüre bepinselt.

Zutaten Glasur:

  • 250 g Puderzucker
  • 3-5 EL Kirsch oder Zitronensaft
  • 12 Marzipanrüebli zum Garnieren

Zubereitung Glasur

Den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren bis eine dickflüssige Glasurmasse entsteht. Damit über den Konfitüren Bezug glasieren. Zur Krönung die Torte mit Marzipanrüebli garnieren.

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