SYMPATHIE-BONUS11 Dinge, die Menschen machen, die wir sofort gern haben

Es gibt Menschen, die man sofort sympathisch findet. Nicht weil sie besseren Menschen sind, sondern weil sie mit anderen einfach besser umgehen können. Und das ist ihr Geheimnis...

Warum manche Menschen sympathischer wirken, ist uns oft ein Rätsel. Wir lüften uns.

Wer mit andern gut kann, wirkt nicht nur sympathischer, sondern ist oft auch erfolgreicher. Ob im Job, beim Dating oder einfach nur beim Party-Talk: Charisma gewinnt! Und mit diesen Erkenntnissen aus der Persönlichkeitsforschung tun wir es auch. Denn damit gefallen wir nicht nur anderen, sondern wahrscheinlich auch und selbst besser.

1 Ladies, first!

«Findest du den Vortrag auch so langweilig?» «Schrecklich, nicht wahr!» Und schon haben sich zwei gefunden, die in der Pause nicht alleine essen müssen. Menschen, die den ersten Schritt machen, finden wir automatisch nett. Sie wirken offen, freundlich - und sind tatsächlich ziemlich mutig. Es ist nämlich gar nicht immer so leicht, auf andere zuzugehen. Unsere Angst vor einer Abfuhr ist gross, aber oft unnötig. Denn wie man in den Wald ruft , schallt es bekanntlich zurück. Wer mit einer freundlichen, aber unbedingt unaufdringlichen Geste den ersten Schritt macht, sammelt sofort Sympathiepunkte!

Tipp: Mit einem Kompliment kommt man leicht ins Gespräch. Wie wäre es mit: «Guten Tag. Sie haben aber ein tolles Kleid. Darf ich fragen, woher Sie es haben?»

2 Körpersprache: Stille Botschaften

Wir kommunizieren keinesfalls nur mit Worten. Unsere Worte sind tatsächlich nur zu sieben Prozent dafür verantwortlich, welchen Eindruck wir auf andere machen. Stimme und Körpersprache entscheiden, ob wir einen Menschen auf Anhieb sympathisch finden. Die Faustformel um auf nonverbaler Ebene gut zu landen ist einfach: Eine kraftvolle, gesunde und positive Haltung wirkt überzeugend. Soll heissen: Stehe sicher auf beiden Beinen, richte dich auf, lass die Arme locker hängen und das Wichtigste: Blickkontakt und Lächeln! Aber bitte nicht übertrieben, sondern natürlich.

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3 Hör doch mal zu!

Meine Hochzeit, mein Fitnessstudio, meine neue Tasche von YSL. Wer nur von sich selbst erzählt, wird nicht sonderlich gut bei seinem Gegenüber ankommen. Sympathischer wirken Menschen, die sich selbst zurücknehmen können und sich ehrlich für ihren Gesprächspartner interessieren. Probier’s aus! Stelle doch dem neuen Kollegen beim Lunch mal ein paar Fragen. Hör den Antworten genau zu, frage notfalls nochmals nach. Aber das Wichtigste dabei ist: Meine es ernst! Du merkst ja auch schnell, wenn Interesse nur geheuchelt ist.

4 Deine Haare sind ein Fiasko? Perfekt!

Niemand mag perfekte Menschen. Sie erinnern einen nämlich nur unnötig daran, dass man es selbst nicht ist. Gestehe also ruhig Fehler ein und versuche sie nicht zu verstecken. Dabei kannst du nur gewinnen: Dass du unvollkommen bist, mach dich nämlich nicht nur sympathischer, sondern auch das Leben für alle leichter.  

5 Vergangenheit ansammeln

Je mehr Zeit wir mit Menschen verbringen, desto sympathischer finden wir sie. Sicherlich ist gemeinsam verbrachte Zeit nicht der ultimative Garant dafür, dass es zwischen zwei Menschen immer harmoniert. Dennoch schweissen gemeinsame Erlebnisse zusammen. Verabrede dich auf einen Kafi oder verbringe die Mittagspause gemeinsam mit den Menschen, die du gern noch häufiger um dich haben möchtest. Das ist unverfänglich, könnte aber der Anfang einer guten Freundschaft sein...

6 Nicht überanstrengen!

Wer Freundschaft schliessen will, sollte natürlich aufmerksam sein. Aber zwischen einer selbstgebackenen, dreistöckigen Torte und einem mitgebrachten Muffin liegt ein grosses Fettnäpfchen. Super wenn du backen kannst, aber musst du dich gleich so ranschmeissen? Schweizer halten am Anfang lieber eine Armlänge Abstand. Wer da mit einer Umarmung reinspringt, liegt am Enden mit der Nase in der Torte. Es sind die netten Kleinigkeiten, die wir schätzen.

7 Pssst...

Wer andere Menschen für sich gewinnen will, muss auch etwas von sich preisgeben Am besten etwas Persönliches! Es sollte vielleicht nicht gleich zu tragisch sein. Hebe dir die echten Probleme für später auf. Besser ist ein Missgeschick oder eine harmlosen Peinlichkeit. «Ich bin heute Morgen mit der Tram schwarz gefahren. Und wurde erwischt!» Damit zeigt man seinem Gesprächspartner, dass man ihm vertraut und kann bestenfalls gemeinsam darüber lachen.

8 Gut reden, besser ankommen

Auch wenn es hin und wieder Spass macht, über andere zu lästern, tu es nicht. Erstens, ist es einfach nicht nett. Und zweitens, legst du damit nicht nur ein schlechtes Zeugnis über jemand anderen, sondern vielmehr über dich selbst ab. Schliesslich kann sich dein Gegenüber nie sicher sein, ob du nicht genauso hinter ihrem Rücken sagst. Lästern ist wirklich nur unter ziemlich besten Freunden erlaubt.

9 Anfassen erlaubt

Nicht nur die Körpersprache, sondern auch Körperkontakt kann dich sympathischer wirken lassen. Natürlich ist höfliche Distanz angebracht. Trau dich aber ruhig hin und wieder deinen Gesprächspartner zu berühren. Das kann ein simples Klopfen auf die Schulter sein. Aber auch ein lustig gemeintes «Abklatschen» in einer witzigen Situation wirkt verbindend. Dabei spürst du schnell, wenn der andere lieber keinen körperlichen Kontakt wünscht. Du kannst weiterhin Sympathie-Punkte sammeln, wenn du der Person weiterhin zugeneigt bist, aber in sicherer Distanz bleibst.  

10 Beschützerinstinkt

Menschen, die Sicherheit und Kompetenz ausstrahlen, finden wir auf Anhieb sympathisch. So lautet jedenfalls das Ergebnis diverser Studien. Vielleicht liegt das daran, dass wir uns geborgen und gut aufgehoben fühlen, wenn wir Menschen um uns haben, die sich durch nichts erschüttern lassen und scheinbar fähig sind, sämtliche Situationen zu meistern. Allerdings lässt sich das Ausstrahlen innerer Ruhe nicht so einfach erzwingen. Es muss echt sein, um glaubhaft zu sein. Spielen Sie Ihrem Gegenüber also keine künstliche Sicherheit vor. Im Gegenteil: Es kann sogar sympathisch wirken, wenn man zugibt, unsicher zu sein oder die Lage nicht vollkommen im Griff zu haben. Wer Fehler und Zweifel eingestehen kann beweist nämlich vor allem eines: sympathische Selbst-Sicherheit.

11 Wir-Gefühl stärken

Gemeinsamkeiten verbinden. Die einfachste Regel um bei seinem Gegenüber gut anzukommen, lautet daher: Betone nicht penetrant, aber durchaus immer mal wieder, welche Gemeinsamkeiten euch verbinden. Vielleicht fahrt ihr beide konsequent Velo ohne Helm? Oder ihr habt Kinder, die euch nachts den Schlaf rauben? Und wenn ihr beide gerne so tut, als könntet ihr Wein degoutieren, um so besser für einen gemeinsamen Apèro!

Bild: iStock

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