Brautschuhe-GuideDie perfekten Schuhe für deine Hochzeit

Frauen lieben Schuhe. Wenn sie glitzern und zu unserem traumhaften Hochzeitskleid passen umso mehr. Doch so manche verlässt beim Kauf von Brautschuhen die Vernunft und aus einer durchtanzten Hochzeit werden qualvolle Stunden. Wir zeigen Ihnen die schönsten Brautschuhe und worauf es dabei ankommt!

Brautschuh ist nicht gleich Brautschuh

Balanceakt auf Brautschuhen

Als Braut steht man im Mittelpunkt des Geschehens. Man will und wird die Schönste sein, schüttelt tausend Hände und tanzt und feiert die ganze Nacht. Wer schön sein will muss leiden? In diesem Fall vielleicht tatsächlich. Ausser man geht Kompromisse ein. Die Braut, die sich an einem Tag wie ihrer Hochzeit, an dem man gefühlte 100 Stunden stehend und tanzend verbringt, an schwindelerregend hohe Absätze traut, wird nur am Anfang mit ihren Endlos-Beinen punkten können. Natürlich sind genau die Hochzeitsschuhe mit dem höchsten Absatz meistens die allerschönsten und machen elegante Gazellenbeine. Die wiederum braucht man in einer langen Prinzessinnen-Robe doch aber gar nicht. Sieht ja eh keiner, ausser man klettert aus dem Hochzeitsauto oder schreitet Treppen hinauf.

Generell empfiehlt es sich also, schweren Herzens auf Mega-Heels bei der Brautschuhwahl zu verzichten oder zumindest ein hübsches und bequemes Paar Zweit-Schuhe in der Hinterhand zu haben. Ballerinas oder Sandalen eignen sich dafür besonders gut. Achten Sie ausserdem auf gute Verarbeitung und eine möglichst weiche Innenpolsterung des Fussbettes. Auch ein Innenfutter aus Leder ist von Vorteil, da Leder atmungsaktiv und feuchtigkeitsabsorbierend ist.

Grundsätzlich muss man bei einer Hochzeit leider praktisch denken und seine Brautschuhe dem Wetter und der Location anpassen. Bei einer Hochzeit am Strand wären Pfennigabsätze wahrscheinlich wohl eher eine Stolperfalle als elegantes Accessoire. Auch in Wald und Wiese sind breite, nicht allzu hohe Absätze durchaus von Vorteil. Kirchenböden und frisch gewachste Tanzflächen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Hier lohnt sich ein Gang zum Schuster, der einen durch spezielle Schuhsohlen vor Stürzen bewahren kann.

Übrigens: Die Höhe der Absätze sollte beim Kauf des Kleides stets beachtet werden, damit das Kleid letzten Endes weder zu kurz noch zu lang ist.

Wedding-Material

Ist das Brautkeid nicht bodenlang, dann können die Brautschuhe auch das Highlight des Hochzeits-Outfits sein oder sollen es zumindest perfekt ergänzen. Zu einem schlichten Kleid dürfen die Schuhe spektakulär sein. Sei es durch die Farbe, eine spannende Form oder glitzerndes Dekor. Bei einem opulenten Hochzeitskleid dagegen sollte man sich zurückhalten und schlichte Schuhe wählen, um das Gesamtbild nicht zu überladen. Die Faustregel lautet eigentlich, dass zu einem weissen Kleid auch weisse Schuhe gehören. Warum aber nicht mal in die Schatztruhe greifen und mit silbernen oder goldenen High Heels strahlen? Wer in einer starken Farbe vor den Altar tritt, der ist mit Nude besser beraten als mit schwarz oder weiss. Generell gilt, dass die Materialien harmonieren müssen. Zu einem matten Kleid wären Heels aus scheinendem Lack-Leder unpassend. Wer vor dem Dilemma steht, die Traumschuhe zwar gefunden zu haben, diese aber farblich völlig inkompatibel sind, hat oft die Möglichkeit, die Brautschuhe einfärben zu lassen.

Das grosse Schaulaufen

Mit dem Schuhkauf sollte man nicht ewig warten. Denn steht der Karton erstmal zuhause, dürfen die Brautschuhe in spe keinesfalls untätig bleiben. Um Blasen und unangenehme Druckstellen zu vermeiden, sollte man die Hochzeitsschuhe bereits einige Wochen vor der Hochzeit einlaufen. Stolzieren Sie dazu täglich etwa ein paar Minuten bis zu einer halben Stunde in ihren Traumschuhen herum, bis sie sich weiten und sich Ihrem Fuss optimal anpassen. Besorgen Sie sich ausserdem kleine Gelkissen als Schuheinlagen. Diese geben zusätzlichen Halt und man tanzt wie auf Wolken. Drückt der Schuh dennoch an einer ungünstigen Stelle, gibt es auch zuschneidbare Einlagen, die überall im Schuh angebracht werden können. Wer trotz mühsamem Einlaufen immer noch Angst vor zertanzten Füssen hat, reibt sich mit einem Anti-Blasen-Stick ein, der durch einen farblosen Gleitfilm die böse Reibung mindert.
Einem schmerzfreien Gang zum Altar steht nun nichts mehr im Wege!

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